Side Project | Welcome to the Side Project
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Ziel des Projekts ist es, ein so genanntes „integriertes Lernmodell“ („Blended Learning“) zu entwickeln, das auf Gebärdensprache, visueller Sprache und Kunst basiert. Dadurch können gehörlose Jugendliche grundlegende, transversale und berufliche Kompetenzen erwerben. Diese unterstützen sie in der Folge beim Übergang von der Ausbildung in die Berufswelt.

AUXILIUM – Auxilium pro Regionibus Europae in Rebus Culturalibus (AT)

Address: Geidorfplatz, 2 – 8010 Graz

Email: office@auxilium.co.at

Web:  www.auxilium.co.at

TUCEP – Tiber Umbria Comett Education Programme (IT)

Address: Piazza dell’Università, 1 – 06123 Perugia

Email: tucep@tucep.org

Web:   www.tucep.org

AUSRU – Associazioni Unite dei Sordi della Regione Umbria (IT)

Address: Via Campo di Marte, 9 – 06100 Perugia

Email: sordi.umbria@libero.it

Web: beta.pgcesvol.com/ausru/

European University Cyprus (CY)

Address: Diogenes Street, 6 Engomi – 1516 Nicosia

Email: k.mavrou@euc.ac.cy

Web: www.euc.ac.cy

Equalizent Schulungs- u.Beratungs GmbH (AT)

Address: Obere Augartenstraße 20 – 1020 Wien

Email:  monika.haider@equalizent.com

Web: www.equalizent.com

SAKMN – Slovenskà asociàcia klubov mladych nepocujùcich (SK)

Address: M.R.Štefánika 3 – 92001 Hlohovec

Email: sakmn@sakmn.sk

Web: www.sakmn.sk

SIDE – Supporting Innovative models for Deaf youth Empowerment

Project n. 2016-3-AT02-KA205-001739

Das Projekt SIDE wird im Rahmen des ERASMUS + YOUTH Programms der Europäischen Union kofinanziert. Es handelt sich dabei um ein 2-jähriges Projekt, das im März 2017 begann und im Februar 2019 endet.

Ziel des Projekts ist es, ein so genanntes „integriertes Lernmodell“ („Blended Learning“) zu entwickeln, das auf Gebärdensprache, visueller Sprache und Kunst basiert. Dadurch können gehörlose Jugendliche grundlegende, transversale und berufliche Kompetenzen erwerben. Diese unterstützen sie in der Folge beim Übergang von der Ausbildung in die Berufswelt.

Gehörlose Jugendliche haben Schwierigkeiten Zugang zu Ausbildungen und Arbeitsplätzen zu erlangen. Zudem sollen ihre Beschäftigungsaussichten verbessert werden. Dafür sind Bildungs- und berufsfördernde Programme erforderlich, die ihnen zugänglich sind und die auf den Talenten gehörloser Menschen aufbauen.

Als Lernmethode visuelle Sprachen bzw. Kunst anzuwenden ergibt sich aus der spezifischen Begabung gehörloser Menschen: ihrer Kreativität, die nicht auf gesprochener, sondern auf einer visuellen Sprache (Gebärdensprache) beruht. Auch die Bedeutung des Sehens für ihre Wahrnehmung war ausschlaggebend für die Wahl der Methode.

Der Fokus des Projekts liegt auf der Erarbeitung und Erprobung eines Blended Learning Modells für gehörlose Jugendliche. Das beinhaltet auch reale, informelle Trainingsmethoden (Outdoor-Trainings, Coaching, Improvisationstheater) und virtuellen Unterricht. Die Trainings basieren auf professionellen didaktischen Modulen. Videos und Gebärdensprache werden dabei in eine virtuelle Lernumgebung eingebettet.

Die Erreichung der SIDE-Projekt- und Qualitätsziele wird durch die Umsetzung der folgenden Aktivitäten sichergestellt:

  • Eine Umfrage unter gehörlosen jungen Menschen im Alter von 16 bis 30 Jahren, um ein besseres Verständnis der Motivationen und Barrieren zu entwickeln, die sie beim Zugang zu Ausbildung und Beschäftigung vorfinden. Ziel ist es, jene Hauptkompetenzen herauszufinden, die im Blended-Learning-Modell entwickelt werden müssen.
  • Schulungen für Projektmitarbeiter_innen, die an der Umsetzung des SIDE-Modells arbeiten werden und die auch als Tutor_innen für gehörlose Jugendliche tätig werden. Diese Projektmitarbeiter_innen werden auf Basis des „Blended Learning“-Ansatzes Schulungen und Beratung über Beschäftigungsmöglichkeiten anbieten.
  • Entwicklung des SIDE Blended-Lernmodells für das Pilotieren der Lehrpläne. Dieses Lernmodell basiert auf der Kombination von formellem Lernen, IKT und nicht-formellem Lernen. So soll die soziale und berufliche Eingliederung gehörloser Jugendlicher ermöglicht werden.
  • Ein nationaler Workshop, der sich an gehörlose junge Menschen und an wichtige Stakeholder richtet. Dort werden die Ergebnisse der SIDE-Pilotierung präsentiert und die Vorteile der Verwendung des Modells für gehörlose Jugendliche erklärt.

Die Aktivitäten werden von sechs Partner_innen-Organisationen in vier Ländern (Österreich, Zypern, Italien und Slowakei) umgesetzt.